Donnerstag, 2. Februar 2017

Häkelkörbchen für die Sommerfrische

Jaja, ich weiß schon, dass noch Winter ist.
Entgegen anderslautender Meldungen bin ich nicht ganz doof... Psst. Ruhe. Ich will nix hören!! ;-)

Also, wo war ich?
Richtig, die Sommerfrische. Das kommt daher, dass ich das "Körbchen" (die Untertreibung des Jahres) bereits letzten Sommer genäht habe, als mein Blog noch im Dornröschenschlaf lag.
Jetzt isser wieder wach (also der Blog) und der Korb ist der perfekte Ordnungshelfer fürs Taschen-Sew-Along 2017 bei Katharina und Katharina, denn er beherbergt mein Häkelzeugs.
Die Stoffe sind darüberhinaus so wunderbar frühlingsfrisch, dass ich es kaum erwarten kann, bis die Sonne wieder alles erwärmt und die Blümchen sprießen. Hachz ♥


Bei Tatiana hatte ich mich bereits Anfang 2016 in ihr Häkelkörbchen verliebt und  davon war wohl nicht nur ich begeistert, denn im August erschien ihre Anleitung dazu im Sonderheft Lena's Patchwork Taschen
Ehrensache, dass ich es mir sofort gekauft und losgelegt habe. ;-)

Nachdem ich mir die Maße so angeguckt habe, war schnell klar, das da Änderungen nötig waren. Größer musste es sein (ich habe seeeeehr viel Wolle), innen wollte ich auch noch Taschen haben und in Ermangelung von echtem Leder und Nieten habe ich mich für Griffe aus Kork entschieden.
Damit war schnell klar, dass dann der Boden auch aus Kork sein muss, damit sich ein einheitliches Bild bietet. Außerdem ist der Boden immer das Erste, was sich bei Taschen abstößt und Kork ist da doch ein wenig robuster.
Bei den Stoffen habe ich mich für lange gehütete Stoffschätzchen entschieden, die ich letztes ach Gott, nee, das war ja schon vorletztes Jahr, auch zusammen mit Frau Greenfietsen, auf der Creativa gekauft habe.


Die Änderungen haben mich dann einiges an Zeit und Nerven gekostet, aber so ist das eben, wenn man in fertigen Anleitungen rumpfuschen muss. Strafe muss sein ;-)

Sogar an mein Label habe ich noch rechtzeitig gedacht (auch auf der Creativa 2015 gekauft).
Selten war ich so glücklich mit einem Nähwerk wie mit diesem "Körbchen" ♥
Es hat mich den ganzen Sommer und den sonnigen Herbst auf dem Balkon begleitet und auch über Winter hat mich der bloße Anblick in sonnigere Zeiten zurückversetzt.


Der schöne Korkstoff war ein Geschenk der lieben Marlies und wurde für dieses Projekt rutzebutz aufgebraucht.
Das ist mal ein tolles Material, ich bin schwer begeistert.


Ich bin schon ein bisschen stolz wie schön akkurat der Boden geworden ist.
Anhand der vielen Fotos kann man übrigens auch gut erkennen wie verliebt ich in mein Körbchen war und immer noch bin.



Vielen, vielen Dank, liebe Tatiana für diese wunderbare Anleitung! ♥

Ich schicke dieses Lieblingsstück jetzt noch zu Rums, zum Februar vom Taschen-Sew-Along 2017 , Evelyns Taschen und Täschchen und zu Tinis "Sew Korklicious".

Habt einen schönen Donnerstag
eure



P.S. Zusätzlich zum Innen- und Außenstoff habe ich auch die Innen- und Außentaschen mit Vlies (ich glaube H630 war's) verstärkt. Zusammen mit dem Korkboden hat der Häkelkorb damit einen ganz wunderbaren Stand und ist äußerst stabil.

P.P.S. Als Vorlage für den Boden habe ich mich der Einfachheit halber für ein fertiges Template von 2littlehooligans entschieden (das größte davon war perfekt für mich!).


Dienstag, 31. Januar 2017

♥ Kissenzauber ♥

Kürzlich hatte ich schon einmal mein neues Lieblingskissen gezeigt und versprochen, dass ich euch auch die anderen Kissen noch zeigen würde, die ich nach Gesines toller (und kostenloser!) Anleitung "Ein Charmpack - ein Kissen" genäht habe.

Beides sind Männerkissen und damit entsprechend unbunt, aber ich gebe ehrlich zu, dass sie mir genausogut gefallen wie mein Paradiso-Kissen. :-)

Am Anfang steht immer die Puzzlearbeit, aber es ist auch stets das größte Vergnügen. 
Die Stoffe zuerst in 7 Reihen zu je 6 Stück anordnen und diese Anordnung dann ungefähr drölfzig Mal ändern, bis ich zufrieden bin. *g*
 


Hier habe ich mit "Modern Background Paper" von Zenchic gepuzzelt, passend zum Quilt, den der Liebste zu Weihnachten bekommen hat und den ich euch auch noch nicht gezeigt habe, wie mir gerade mit Entsetzen einfällt, okay, dann demnächst hier auch noch einen Quilt. ;-)


Fertig sieht das dann so aus. ♥
Das wundervolle gefilzte Glückspilzherz war ein Geschenk der lieben Claudia (die auf Instagram u. a. wunderschöne Lettersachen macht) und wird uns im neuen Jahr hoffentlich Glück bringen...

Das zweite Kissen hat mein allerliebster Papa zu Weihnachten bekommen und er war tatsächlich total begeistert davon (hat man ja bei den Herren der Schöpfung nicht immer *zwinker*).
Hier hatte ich mich für "Blueberry Park neutrals" von Karen Lewis entschieden, übrigens in völliger Unkenntnis, dass ich mich, ganz unabhängig davon und damit unabsichtlich, für ein Fatquaterpaket aus der gleichen Stoffserie (allerdings NICHT gerade neutral) für mich als Weihnachtsgeschenk entschieden habe. *lach*
So kann es gehen (auf dem Charmpack stand keine Stoffserie drauf, aber beim Auspacken kam das große Aha-Erlebnis).


Wer jetzt auch noch so einen Charmpack zuhause liegen hat und absolut nicht weiß, was er damit eigentlich machen soll (kann ja mal vorkommen), dem kann ich Gesines Tutorial wärmstens ans Herz legen.

Auch diese Kissen dürfen nun auf die Reise gehen:

Eine schöne Woche wünscht euch
eure



P.S. Eure genähten Ropebowl-Körbchen könnt ihr weiterhin hier bei der Ropebowl-Collection verlinken. 

http://contadinasway.blogspot.de/p/ropebowl-collection.html

 
Egal, ob ihr sie nach meinem kleinen Tutorial genäht habt, oder ob ihr sie schon länger kennt und näht. Ich freue mich über ALLE Körbchen (auch reine Insta-Verlinkungen sind möglich). ♥
 
 P.P.S. Auch heute liegt wieder Schnur unter meiner Nähmaschine, aber dazu gibt's dann wieder einen eigenen Post. ;-)


edit 03.02.17: verlinkt beim Freebook Friday von The Crafting Café
 

Donnerstag, 26. Januar 2017

Lieblingskissen

Nachdem mich den ganzen Winter GsD kein einziger Erkältungsvirus erwischt hat (toi toi toi *aufHolzklopf*), bin ich zum Ausgleich dazu offenbar einem ganzen Bataillon anderer Viren erlegen. *soifz*

Letztes Jahr schon habe ich mich auf englischsprachigen Blogs mit dem Ropebowlvirus infiziert, dann hat mich #6Köpfe12Blöcke erwischt und dazwischen hat mich Gesine mit ihrer fabulösen "Ein Charmpack - ein Kissen"-Anleitung angefixt.
Ich bin aber auch so ein Lemming...  

Angefangen habe ich ganz egoistisch mit einem Kissen für mich, schließlich lag da schon ein lange gehütetes Schätzchen von Kate Spain herum, das förmlich nur auf dieses Projekt gewartet hatte. 
Kennt ihr das auch, dass eure Stoffe euch sagen, wann sie was werden wollen oder muss ich mir jetzt Gedanken machen? ;-)

Charmpack *Paradiso" von Kate Spain ♥

Nachdem die Stoffwahl geklärt ist, kommt der für mich spannendste und damit auch langwierigste Part der ganzen Geschichte: wie ordne ich die 42 Quadrate an?
Das kann dann schonmal locker eine Stunde oder mehr in Anspruch nehmen, ich mache dann Fotos von den einzelnen Anordnungen, sortiere ständig hin und her und gehe schlimmstenfalls Gesine gehörig auf den Wecker, indem ich ihr ständig meine neueste Anordnungsidee unter die Nase halte. *lach*
 


Das war meine Endanordnung, wobei man bei Stoffen mit Musterrichtung auch immer beachten muss, dass diese ja nach dem Nähen von vorn und hinten richtig herum sein müssen. Ich vergesse sowas ja gerne mal...

Wie es sich für ein ordentliches Patchworkkissen gehört, muss natürlich auch der Rahmen angemessen sein und so habe ich meine Ikea-Ektorp-Kissen auch schön gepatcht. :-)


Das Kissen hat mit 40x65 cm genau die richtige Größe für mich und deshalb ist es auch mein neues Lieblingskissen, wobei es sich den Platz mit einem ganzen Schwung anderer Kissen teilen muss (wie ihr hier unten gut sehen könnt), von denen ich übrigens KEIN einziges selbst genäht habe und die ich selbstverständlich auch ALLE liebe. :-)
Es sind alles Geschenke von allerliebsten Blogger- und Instafreundinnen. ♥♥♥

Bitte bedient euch - Zimtschnecken für alle ♥
Übrigens sind diese Kissen auch unbedingt männertauglich, wenn man die Farben etwas sorgfältiger aussucht *lach*, die Männer im Hause Contadina mögen es nicht so bunt...
Die zeige ich dann demnächst mal ... vielleicht ... wenn ich's nicht wieder vergesse. *hust*

Liebste Grüße

eure


die damit endlich mal wieder Muddis Rums besucht und das Lieblingskissen auch auf Steffis Tophillkitchencouch 2017 wirft. Juhu!! 
Für mich nach meiner langen Pause ganz neu ist Carmens Lovely Precuts Linkparty, zu der dieses Kissen freilich perfekt passt, außerdem teilen Carmen und ich damit die Vorliebe für die vorgeschnitten Stoffstücke. ;-)

P.S. Das Rezept für die leckeren Zimtschnecken ist übrigens von der grandiosen Sandra - auf Insta besser bekannt als Frau Mesas, und es ist nicht nur ein leckeres Rezept, sondern außerdem eine Augenweide (und mit ihrer Erlaubnis darf ich es euch hier zeigen) ♥

https://www.instagram.com/p/BLlCc1Vgo2g/?taken-by=frau_mesas

Ist das nicht ein Gedicht?? ♥

Oben in der Anleitung fehlt noch die Temperatur, die Schnecken werden bei 175 Grad Heißluft gebacken. :-)


P.P.S. Und wer jetzt tatsächlich der Meinung war, ich beziehe meine Couch für ein Foto neu ... *hüstel* ... dem sei gesagt, dass diese Anordnung schlicht und ergreifend der Tatsache geschuldet ist, dass meine Plüschpopos dauernd da drauf k*tzeln und ich permanent die Kissen neu beziehen muss (und ich es aufgegeben habe, deswegen immer den kompletten Couchbezug zu wechseln!), es war also schlichtweg Zufall, dass die gerade so bezogen waren ... *zwinker*

P.P.P.S. Nicht vergessen!! Die Anleitung zu den Kissen gibt es hier, wunderbarerweise wieder "for free", dankeschön dafür ♥

Sonntag, 15. Januar 2017

Jahresquilt oder auch ihr wisst schon wie ihr mich kriegt...

Um den Jahreswechsel herum ploppte überall in meinem Instafeed ein grünes Logo auf mit dem ominösen Titel "6 Köpfe - 12 Blöcke".


Mehr braucht es ja gemeinhin nicht, um mich neugierig zu machen... *zwinker*

Und das steckt nun dahinter:
6 Bloggerinnen (Andrea, Dorthe, Gesine, Katharina, Nadra und Verena) stellen übers Jahr verteilt abwechselnd jeden Monat einen neuen Block vor, den dann alle (die wollen) zusammen nähen können.
Dazu gibt es das Rundumsorglos-Paket mit Tipps und Tricks rund ums Patchworken und Quilten, so dass sich auch Anfänger unbesorgt anschließen können. 

Nachdem mir sowohl Gesine, als auch Katharina, überaus erfolgreich diesen Riesencoup verheimlicht hatten - eine Kunst, ich schwöre! - hat es dennoch nicht lange gedauert, bis ich gründlich angefixt war.
Die Idee übers Jahr gemeinsam einen Quilt zu nähen und sich jeden Monat aufs Neue überraschen zu lassen, wie denn der Block aussehen soll, hat mich in kürzester Zeit begeistert.
Und nicht nur mich!
Der Treffpunkt fürs Quilt Along bei Facebook zählt mittlerweile schon weit über 1000 Mitglieder und das sind ja nur die, die Facebook-Mitglieder sind (ich persönlich hege eine gründliche Abneigung dagegen, aus der ich freilich nie einen Hehl mache *lach*) und es geht natürlich durchaus auch ohne. ;-)

Man kann also getrost sagen, das Ding hat für 2017 eine Punktlandung hingelegt und ich bin dabei! Yeah!!



Bevor ich loslegen konnte, brauchte ich allerdings erst passende Stoffe.
Es ist jetzt zwar nicht unbedingt so, dass ich unter Stoffmangel leide... 
*hüstel* ... nicht wirklich, aber ich besitze leider nicht das begnadete Talent von Gesine oder Katharina, Stoffe aus dem eigenen Vorrat auf das Allerliebste miteinander zu kombinieren.
Bei mir wird es meistens schreiend bunt, aber leider selten harmonisch ansprechend.
Daher war klar, ich brauche ein Fat-Quater-Paket. Da sind alle Stoffe aus einer Stoffserie und passen daher immer ganz wunderbar zueinander, egal wie man sie kombiniert. Bei der Quiltzauberei wurde ich schließlich fündig und bestellte glückstrahlend "Lulu Roses" von Tanya Whelan, ungewohnt zart und romantisch für meinereiner, aber eine wahre Augenweide ♥

Inchlineale sind dann bei der Quiltmaus irgendwie auch noch in mein Warenkörbchen gewandert. Nachdem Katharina hier so begeistert Werbung dafür gemacht hat und ich mich so arg über meine rutschenden Dinger geärgert habe, mussten die einfach mit.



Jetzt bin ich also bestens ausgerüstet (wieder einmal - hört das denn nie auf??) und habe zudem zwischendrin immer schön Zeit, damit ich mir keinen Stress machen muss. Mal sehen wie lange ich brauche, bis ich in Rückstand gerate... ^^

Mein Januarblock sieht fertig dann so aus:



Fazit: Nicht wirklich "schwer" zu nähen, aber durchaus anspruchsvoll durch den Zwang zum akkuraten Zuschneiden und Nähen und noch mehr durch das ständige (leider für ein schönes Ergebnis absolut notwendige) Bügeln. *örks*
Aber gut, da müssen wir jetzt eben durch! ;-)

Viele liebe Bloggerkolleginnen und Instafreunde sind ebenfalls mit von der Partie und so wird mir das Quilt Along übers Jahr bestimmt viel Freude machen und am Ende des Jahres habe ich dann nicht nur einen fertigen Quilt in Händen, sondern hoffentlich auch eine Menge nützlicher Dinge dazugelernt.

Euch allen noch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche

eure



P.S. Jetzt hätte ich doch fast vergessen meinen Januarblock hier zu verlinken, dabei habe ich doch extra dafür den Blogpost geschrieben... ich Schussel! 
Und nein, man muss zum Mitmachen weder einen Blog haben, noch bei Facebook oder Insta sein, man kann auch einfach nur zuhause für sich mitnähen.
Ich bin allerdings durchaus zeigefreudig *rotwerd* und außerdem sorgt das Bloggen und Teilen des Quilt Alongs auch für dessen Verbreitung und DAS ist ja bestimmt nichts Schlechtes, oder? ;-)

P.P.S. In eigener Sache:
Da diese Frage immer wieder auftaucht ... ALLE meine Linkparties sind dauerhaft geöffnet und es können weiterhin eure Arbeitszimmer hier bei den Machzentralen, alles was mit Elefäntchen zu tun hat bei der Elefantenliebe und ganz neu alle eure Ropebowls (auch liebevoll Schnurkörbchen genannt) hier

 
verlinkt werden.
Und hier habe ich für euch mal mitfotografiert und erklärt, wie ich die Körbchen nähe und NEIN, natürlich habe ich diese Körbchen nicht erfunden und auch ganz bestimmt nicht das erste Tutorial dazu geschrieben, aber ich konnte immer nur englischsprachige finden, von daher fand ich es an der Zeit für ein deutschsprachiges. Denn auch wenn viele Englisch sprechen, muss ja nicht zwangsläufig immer auch ALLES in Englisch stattfinden, oder? ;-)

P.P.P.S. An dieser Stelle MUSS ich mich auch einfach für die vielen lieben Kommentar zu meinem Bloggercomeback letzte Woche bedanken und auch dafür, dass ihr euch alle so begeistert vom Ropebowl-Virus habt infizieren lassen - ihr seid absolut wunderbar!

D A N K E!


Sonntag, 8. Januar 2017

♥ ROPEBOWL-TUTORIAL ♥ oder wie die Sabine zurück zum Bloggen kam ...

Wow, wer hätte das gedacht?

Da schreibt und fotografiert man ein kleines Tutorial für Instagram und ZACK, sitzt man am Computer und verfasst den allerersten Blogpost seit über einem Jahr...
 
ropebowltutorial

Wie kam das?
Viele liebe Blogger, die mir auch bei Instagram folgen, wissen, dass 2016 ein Sch...jahr für mich war und dass ich mehr als froh bin, dass es vorbei ist.
Ob 2017 wirklich besser ist, wird sich zeigen, aber ich bemühe mich sehr, daran zu glauben, ganz fest!!!

Bei Instagram war ich in der Zwischenzeit mehr oder weniger aktiv, einfach weil es unkomplizierter ist, schneller geht und man dennoch in Kontakt bleiben kann.
Aber trotzdem blieb der Wunsch, mich auch wieder mal mit deutlich mehr Wörtern zu äußern. Ihr kennt mich ... ;-)

Als ich gestern ein kleines Tutorial bei Insta gezeigt habe, wurde ich von der positiven Resonanz beinahe erschlagen.
Was habe ich mich gefreut! *strahl*
Das war ein unglaublicher Motivationsschub, der mich tatsächlich hier und heute bis an den PC  getrieben hat und ... tataaaa ... da bin ich nun :-)

Und das Instatutorial habe ich euch dabei gleich mitgebracht.
Bestimmt gibt es auch in der Bloggerwelt schon Tutorials dazu, ich habe allerdings nur welche auf englisch gefunden und so zeige ich euch jetzt einfach, wie ich die allseits beliebten Ropebowls oder auf deutsch Schnurkörbe (klingt ein bisschen doof, oder?) nähe.
Und los geht's:

Ihr braucht dazu folgende Materialien:
  • Kordel, Schnur oder Seil, möglichst aus Baumwolle oder einem Baumwollanteil (mind. 4 mm stark, ich habe auch schon 8 mm vernäht)
  • Stoffreste (in Streifen von mind. 1 cm Breite, Länge beliebig)
  • eine Nähmaschine
  • eine stabile Nadel (ich nähe mit einer 90er Universalnadel - Jeansnadel geht natürlich auch) 
  • jeeeeeeede Menge Garn
ropebowltutorial 1

Zunächst rollt ihr die Schnur ein wenig rund auf und steckt euch das Ganze mit 2 Nadeln etwas fest. 
Dann wird darüber genäht. Ich nähe einmal mit Gradstich drüber (Vorsicht wegen der Nadeln!), nehme die Nadeln dann raus und nähe anschließend mit engem Zickzackstich ein Kreuz. 
Danach beginne ich langsam vorwärts zu nähen und drücke dabei die rechts mitlaufen Schnur fest an den bereits genähten Kreis. 
Wichtig ist dabei, dass die Nadel immer links in den fertigen Kreis und rechts in die mitlaufende Schnur einsticht, damit alles fest verbunden wird. 
Ich nähe ab dem Punkt immer mit einer Stichlänge von 2,5 und einer Stichbreite von 5,0. (Das hängt natürlich auch von der verwendeten Schnurstärke und eurer Vorliebe für Stabilität ab. Je dicker die Schnur, desto breiter der Stich und je enger der Zickzackstich, desto stabiler wird es).
ropebowltutorial 2

Oben links seht ihr nochmal wie ich die Schnur immer andrücke, während des Nähens. 
Dann kommt der erste Stoffstreifen. Das klappt an dieser Stelle recht gut, wenn man das früher macht, wird es arg fummelig
Den Stoffstreifen immer leicht versetzt um die Schnur wickeln und festziehen, dann wie vorher weiternähen. 
Ich nähe dann immer ein, zwei, drei Runden Schnur pur, bevor ich mit dem nächsten Stoffstreifen weitermache (das ist aber Geschmackssache). Und immer schön andrücken. ;-)
ropebowltutorial 3

Bei ca. 15/16 cm Bodendurchmesser (das passt dann für ein Körbchen aus 15 m 6er-Schnur), kippe ich mein Körbchen mit der linken Hand hoch (wie oben rechts um Bild) und nähe dann wie gehabt weiter. 
Der Winkel entscheidet, welche Form euer Körbchen bekommt (hängt auch von eurer Nähmaschine ab). 
Unten seht ihr nochmal wie ich meine Finger halte, damit alles schön "rund" läuft. Die linke Hand hält dabei immer den Korb hoch Richtung Nähmaschine.
ropebowltutorial 4

Zum Schluss könnt ihr dann das Ende der Schnur mit einem Zickzackstich (wie hier links) sichern und ein Stückchen Snappap oder Kork drübernähen, um die Naht zu verstecken. 
Genauso gut könnt ihr aber auch eine Schlaufe nähen, wie hier unten zu sehen. Snappap kann man übrigens auch wunderbar belettern. Seeeeehr cool :-)


Und das war's dann auch schon und ihr habt (hoffentlich) ein fertiges Körbchen in der Hand. 
ropebowltutorial 5

Viel Spaß beim Nachmachen :-)

Immer noch eure



P.S. Wer hat jetzt gedacht, ich ginge nach über einem Jahr ohne P.S. online? *lach*

P.P.S. Um die Brücke zu meinem letzten Post zu schlagen:
Ich bin glückliche Oma eines wunderbaren Enkelmädchens. Mutter und Tochter geht es gut und sie sind die Sonne meines Lebens ♥

P.P.P.S. Über den Scheißkrebs meines Liebsten mag ich heute einfach nichts schreiben...

P.P.P.P.S. Dafür habe ich euch eine neue Linkparty mitgebracht, wo ihr alle eure Körbchen verlinken könnt.
Ich hoffe auf zahlreiche Besucher ... und zwar hier :-)
http://contadinasway.blogspot.de/p/ropebowl-collection.html

... und jetzt ihr! *knutsch*


 Ähm...
P.P.P.P.P.S. Ich hätte Kaffee im Angebot, weil's wieder mal etwas länger geworden ist (Gesine meint, das wäre nötig *lach*) und leckere Zimtrollen (hier bei Marlies gibt's das Rezept) auch...





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